Malta
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+356
Hauptstadt
Valletta
Bevölkerung
520.000
Einheimischer Name
Malta
Region
Europa
Südeuropa
Zeitzone
Mitteleuropäische Zeit
UTC+01:00
Auf dieser Seite
Malta ist ein kleiner Mittelmeer-Inselstaat südlich von Sizilien, seit 2004 EU-Mitglied sowie Teil des Schengen-Raums und der Eurozone. Das zehntkleinste Land der Welt besteht aus drei bewohnten Inseln — Malta, Gozo und Comino — in strategischer Lage zwischen Europa und Afrika. Als ehemalige britische Kolonie (unabhängig seit 1964) ist Malta neben Irland der einzige EU-Staat mit Englisch als Amtssprache, was es für deutschsprachige Reisende besonders zugänglich macht. Valletta, die im 16. Jahrhundert vom Johanniterorden erbaute Hauptstadt, ist UNESCO-Welterbe. Für österreichische und deutsche Urlauber bietet Malta Direktflüge ab Wien und mehreren deutschen Flughäfen, mildes Winterklima, über 300 Sonnentage im Jahr, Tauchreviere von Weltrang, die ältesten freistehenden Bauwerke der Menschheit (Ġgantija-Tempel auf Gozo, älter als Stonehenge und die Pyramiden) und eine einzigartige kulturelle Mischung aus britischem, italienischem und arabischem Erbe.
Visabestimmungen für Malta
Als Schengen-Mitglied folgt Malta den üblichen Schengen-Visaregeln. EU/EWR/Schweizer Bürger können mit gültigem Personalausweis oder Reisepass einreisen und sich unbegrenzt aufhalten. Staatsangehörige der USA, des Vereinigten Königreichs, Kanadas, Australiens, Neuseelands, Japans und vieler weiterer Länder können für Tourismus- oder Geschäftsaufenthalte bis zu 90 Tage innerhalb eines 180-Tage-Zeitraums im gesamten Schengen-Raum visumfrei einreisen. Wer ein Schengen-Visum benötigt, stellt den Antrag bei einer maltesischen Botschaft oder einem Konsulat. Malta empfängt jährlich über 2,5 Millionen Besucher — das Fünffache seiner Einwohnerzahl. Malta ist auch ein beliebtes Ziel für Englisch-Sprachkurse; für längere Aufenthalte wird ein Studentenvisum benötigt.
Gängige Visumtypen
Visumfreie Einreise (Schengen)
Für Tourismus, Geschäft oder Kurzaufenthalte für US-, UK-, kanadische, australische und andere visumbefreite Staatsangehörige.
EU/EWR/Schweizer Einreise
Für EU-, EWR- und Schweizer Bürger zu jedem Zweck einschließlich Tourismus, Arbeit, Studium oder Niederlassung.
Schengen-Visum (Typ C)
Für Kurzaufenthalte bis 90 Tage (Tourismus, Geschäft, Sprachkurse) für visumpflichtige Staatsangehörige.
Nationales Visum (Typ D) / Studentenvisum
Für Aufenthalte über 90 Tage, einschließlich längerer Sprachkurse, Arbeit oder Aufenthalt in Malta.
Wichtige Reiseinformationen
Reiseführer
Malta bietet auf kleinstem Raum eine außergewöhnliche Dichte an Reizezielen: die barocke Festungsstadt Valletta (UNESCO-Welterbe), die mittelalterliche Stille Mdinas, die 5.500 Jahre alten Ġgantija-Tempel auf Gozo, kristallklare Tauchreviere rund um Wracks und Riffe, die Blaue Lagune von Comino und über 40 Englisch-Sprachschulen, die jedes Jahr Zehntausende europäischer Studenten anziehen. Für österreichische und deutsche Urlauber ist Malta mit Direktflügen ab Wien, München, Berlin und Frankfurt in knapp zwei Stunden erreichbar — und bietet mildes Winterklima, über 300 Sonnentage und eine einzigartige kulturelle Mischung aus britischem, italienischem und arabischem Erbe.
Möglichkeiten, dieses Reiseziel zu erleben
7.000 Jahre Besiedlungsgeschichte auf 316 km²: Die megalithischen Tempel Maltas — Ġgantija, Ħaġar Qim, Mnajdra — sind die ältesten freistehenden Bauwerke der Menschheit, älter als Stonehenge und die Pyramiden. Valletta, die von den Johanniterrittern im 16. Jahrhundert erbaute Festungsstadt, beeindruckt mit der Co-Kathedrale des Heiligen Johannes (Caravaggio-Gemälde), dem Großmeisterpalast und einem lückenlosen Barockstadtbild. Mdina, die sogenannte Stille Stadt, bietet mittelalterliche Festungsarchitektur und Panoramablick.
Malta, Gozo und Comino gehören zu den besten Tauchrevieren Europas: kristallklares Wasser mit über 30 Metern Sicht, spektakuläre Wracks (u. a. die HMS Maori und die MV Karwela), Unterwasserhöhlen und Riffe. Die Blue Hole auf Gozo und die Blaue Grotte an der Südküste Maltas sind Pflichtbesuche. Schnorcheln, Kajakfahren und Stand-up-Paddling ergänzen das Angebot.
Malta ist nach dem Vereinigten Königreich und Irland das beliebteste Ziel für Englisch-Sprachkurse in Europa — mit dem Vorteil von Mittelmeerklima und deutlich günstigeren Lebenshaltungskosten. Über 40 akkreditierte Sprachschulen bieten Kurse für alle Niveaus. Besonders beliebt bei deutschen, österreichischen, italienischen und spanischen Studenten.
Die Blaue Lagune auf Comino ist Maltas Postkartenidyll — türkisfarbenes Wasser über weißem Sand. Golden Bay und Mellieħa Bay auf Malta, Ramla Bay auf Gozo bieten breitere Sandstrände. Maltas Küste wechselt zwischen Felsbuchten, Sandstränden und Klippen. Fähren verbinden alle drei Inseln in kurzen Intervallen.
Maltas Küche verbindet mediterrane, britische und arabische Einflüsse: Pastizzi (Blätterteigtaschen), Lampuki (Goldmakrele), Ġbejniet (Ziegenkäse von Gozo) und lokaler Wein aus den Rebsorten Gellewża und Girgentina. St. Julian's und Paceville sind das Zentrum des Nachtlebens — lebhaft, kompakt und fußläufig erreichbar.
Geld & Währung
Euro (EUR)
Währungscode: EUR
Praktische Geldtipps
Malta zahlt in Euro (EUR)
Malta hat 2008 den Euro eingeführt und die Maltesische Lira abgelöst. Für Reisende aus Österreich, Deutschland und anderen Euro-Ländern bedeutet das: kein Geldwechsel nötig — die heimische Bankkarte und das Bargeld funktionieren direkt. Besucher aus Nicht-Euro-Staaten können am Malta International Airport, in Banken und Wechselstuben in Valletta und Sliema tauschen.
Kartenzahlung auf den Inseln weit verbreitet
Visa und Mastercard werden in den meisten Hotels, Restaurants, Geschäften und Supermärkten auf Malta und Gozo akzeptiert. Kontaktloses Bezahlen ist Standard. Maestro- und V-Pay-Karten (die übliche österreichische Bankomatkarte) funktionieren an Geldautomaten und vielen Kassen. Kleine Dorfläden, Marktstandler, Wassertaxis und manche Buskartenverkäufer bevorzugen mitunter noch Bargeld.
Geldautomaten in allen touristischen Gebieten
Bankomaten finden sich reichlich in Valletta, Sliema, St. Julian's, Bugibba und anderen Touristenorten auf Malta sowie in Victoria (Rabat) auf Gozo. Bank of Valletta (BOV), HSBC Malta, APS Bank und BNF Bank betreiben die wichtigsten Netze. Die meisten akzeptieren Visa, Mastercard, Maestro und Cirrus. Auf Comino gibt es weder Geldautomaten noch Kartenzahlung — Bargeld mitnehmen.
Etwas Bargeld für Kleinigkeiten und Comino
Obwohl Malta zunehmend bargeldlos funktioniert, sind kleine Euro-Beträge nützlich für Busfahrscheine (falls ohne Tallinja-Karte), Wassertaxis, Markteinkäufe, Trinkgeld und den Comino-Tagesausflug. Münzen zu 1 und 2 Euro sind praktisch für Parkautomaten. Die maltesisch geprägten Euro-Münzen mit dem Malteserkreuz sind ein beliebtes Souvenir.
Hinweis: Prüfen Sie vor der Reise immer aktuelle Wechselkurse. Geldwechsel ist an Flughäfen, in Banken und bei autorisierten Wechselstuben möglich.
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